Articles in the Culinary Cronicle Category
Culinary Cronicle, Hans Albert Stechel, Rezepte, eBooks, € »
Bei Ferran Adrià vom El Buli: Hoffentlich geht dabei bloß nichts schief! Es sieht gefährlich aus. Alle Beteiligten setzen sich Schutzbrillen auf. Zwei Helfer schleppen eine mächtige Isolierkanne herbei, aus der eine eiskalte Flüssigkeit in eine Schüssel gegossen wird. Weißer, dichter Dampf quillt über den Rand der Schüssel und fließt über die Tischkante nach unten, gerade so, wie man es von den Bühnen bei Pop-Konzerten kennt. Es ist, wie man uns später sagt, flüssiger Stickstoff, irgendwo knapp am absoluten Gefrierpunkt. Ferran Adrià tritt an den Tisch, nimmt aus einem Gefäß …
Culinary Cronicle, Rezepte, Urs Mäder, eBooks, € »
Keine halbe Stunde entfernt von der Parade der Eitelkeit auf Nizzas Promenade des Anglais und nur ein Steinwurf hinter dem Showdown auf Cannes Croisette findet sich eine der gastronomischen Institutionen der Côte d’Azur: Le Moulin de Mougins. Umso mehr als das Anwesen heute zwischen der Autostrasse nach Grasse und dem Zubringer zum pittoresken Hochdorf liegt, entpuppt es sich als wahrhaftige Oase: Ein mediterraner Garten umgibt die Mühle aus dem 16. Jahrhundert mit ihre schier zahllosen Anbauten und den drei Nebenhäusern, zwischen Thymian und Lavendel, Pinien, Ölbäumen und Palmen sind Plastiken …
Culinary Cronicle, Rezepte, Thomas Migge, eBooks, € »
Normalerweise ist in Rubano nicht viel los. Verlässt der Reisende Padua Richtung Westen, liegen an der Staatsstrasse kleine Betriebe und hässliche Wohnhäuser sowie einfache Gaststätten für die Fahrer von Lastwagen. Dass in Rubano, 8 km von Padua entfernt, eines der besten Restaurants ganz Italiens zu finden ist, würde sicherlich niemand vermuten. Um „Le Calandre“ zu finden, verfährt man sich fast immer. Auf den ersten Blick sind der gläserne Vorbau des schlichten Gebäudes mit dem Restaurant sowie der direkt gegenüber gelegene hauseigene Feinkostladen nicht sofort als gastronomische Top-Adressen zu erkennen.
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Kocht er nun die japanischste aller französischen Küchen oder doch eher die französischste aller japanischen? Schwierige Frage, schwierig zu entscheiden. Auf jeden Fall kann man ihm und seiner Kochkunst getrost das Gütesiegel „einmalig“ verleihen. So wie er kocht kein zweiter, sein „Style de Mikuni“ wirkt unter den ganz großen Küchen wie ein Solitär – ein feingeschliffener, versteht sich. Diesem Stil nähert man sich am besten über die Biografie des am 10. August 1954 im japanischen Hokkaido geborenen Kiyomi Mikuni. Der Sohn eines Fischers und einer Landarbeiterin schuftete als junger Mann …
















